PRESSE

Meldungen zur DeGIV und rund um das Gesundheitsterminal

Kamp-Lintfort, 31.08.2016

 

"Der bisherige Plan ist mit den deutschen Krankenkassen scheinbar so nicht umzusetzen. Wenn schon ein Vorstand sechs Monate für ein Meeting einplanen muss, wie vor Kurzem in der Presse zu lesen war, müssen auch wir uns anpassen," fasst Dieter Rittinger, Geschäftsführer der DeGIV die Erfahrungen der vergangenen 12 Monate zusammen. Seit diesem Zeitpunkt ist die DeGIV mit Ihren Gesundheitsterminals in den Apotheken im Echteinsatz und wollte ursprünglich nach eigenen Vorstellungen bundesweit und sehr zügig weitere Geräte platzieren.

"Das hat aber dazu geführt, dass wir genau dort nicht waren, wo es die potentiellen Kunden gern gehabt hätten und die Apotheken ungeduldig wurden. Mal eben der Apotheke das vertraglich für eine längere Laufzeit zugesagte Gerät wegnehmen, kann keine Lösung sein", fügt er hinzu. "Mehr Geräte bauen würde die unschlagbare Infrastrukturabgabe im Gegenwert eines Faltblattes je Versicherten unmöglich machen".

Deswegen stimmt die DeGIV nun Neuinstallationen mit den jeweiligen Krankenkasse möglichst ab. Derzeit wird im Auftrag einer der größten deutschen Krankenkassen in zwei Regionen Apotheken ermöglicht, sich einen der begehrten Stellplätze zu sichern.

"Damit gilt nun auch für diese versichertenfreundlichste Innovation der letzten Jahre die "GKV-Geschwindigkeitsbegrenzung". Das fühlt sich für mich manchmal wie Stillstand an, auch wenn im Hintergrund sicherlich sehr viel passiert", grinst Rittinger.

 

Gesundheitsterminals sind Informationskioske, die an sicheren Orten wie z.B. Apotheken oder im Krankenhaus, aufgestellt werden, um alle Bürger und Versicherte zu Fragen der Gesundheit qualitativ hochwertig zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, in geschützer Interaktion mit ihren Ärzten, dem jeweiligen Apotheker oder ihrer Krankenkasse zu treten.
Ein sicherer Zugang zu dem Gesundheitsterminal wird über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) gewährt. Im Gesundheitsterminal angekommen, gibt es für den Anwender verschiedene Applikationen, unter anderem eine sichere persönliche Gesundheitsakte. Dort kann beispielsweise der Arzt- und Apotheken-übergreifende Medikationsplan digital aufbewahrt werden. Dieser Plan liefert die Grundlage für die Prüfung von unerwünschten Medikationswechselwirkungen.
Zusammen mit dem Betreiber der Infrastruktur, der Deutschen Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement (DeGIV), haben Hochschule und Universität Osnabrück Mitte Juni begonnen, das Gesundheitsterminal wissenschaftlich zu bewerten. Dabei kooperieren die Forschungsgruppe Informatik unter Leitung von Frau Prof. Dr. Ursula Hübner und das Fachgebiet New Public Health von Frau Prof. Dr. Birgit Babitsch eng zusammen, um die verschiedenen Aspekte des Terminals zu erforschen. Im Rahmen der aktuellen Arbeiten geht es auch um die Frage: Terminal oder App?
Welche Akzeptanz finden beide Medien und wo ergänzen sie sich?
Die Untersuchungen finden in den Labors der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen statt, wo eine realistische Umgebung für beide Anwendungen geschaffen wird. Damit können die Untersuchungen in einem vergleichbaren Rahmen durchgeführt werden. Probanden sind Menschen aller Altersgruppen, Frauen wie Männer sowie Personen unterschiedlicher Affinität zu digitalen Medien.
Wir freuen uns auf die Ergebnisse einer Untersuchung, die bislang in Deutschland einmalig ist, so Professor Babitsch und Professor Hübner.

Kamp-Lintfort, 20.06.2016

Was im Sinne eines kundenorientierten Services alles machbar ist, können seit letzter Woche die Versicherten der dfg-award gekürten BKK Linde unter anderem in Aschaffenburg ausprobieren. Zusammen mit dem hochengagierten Apotheker der Apotheke am Elisenpalais, Herrn Dr. Erich Henke wurde dort feierlich der Teilnahmestart der Krankenkasse begangen. Markus Winter nahm als stellvertretender Vorstand der Krankenkasse die Auszeichnung für besonderes Kundenengagement entgegen. Noch während der Veranstaltung steckten die ersten Versicherten auch anderer Krankenkassen die elektronische Gesundheitskarte am Gesundheitsterminal ein, um schnell bei ihrer Krankenkasse anzufragen, wann denn diese auch endlich dabei ist!

Service beginnt nun einmal dort, wo der Kunde, sprich Versicherte ist - nicht wo die Krankenkasse ihn gern hätte. Deswegen setzt die BKK Linde auf modernes Multichannel und digitale Kundenansprache.

Die das Team der DeGIV verstärkende Fachberaterin Frau Stefanie Koths machte angesichts der 16 Ärzteschilder außen am Gesundheitszentrum auf einen weiteren Vorteil für alle aufmerksam: "Womit setzt man Versichertengelder wirtschaftlicher ein? Für 16 mal Infrastruktur und Wartung in jeder der Praxen, oder einmal gemeinschaftlich für alle Krankenkassen unten in der Apotheke, in welcher man ohnehin nach oder auch vor einem Arztbesuch landet?"

Auch für diesen Aspekt gab es nur eine Antwort - Daumen hoch für das Serviceplus der BKK Linde mit dem Gesundheitsterminal!

 

 

 

Kamp-Lintfort, 09.06.2016

 

Eine gute Wahl!

Dieser Leitspruch des diesjährigen Gewinners des dfg-award, der BKK Linde und deren Dienstleister, der d.velop, sagt auch hier wieder alles: Für modernen Kundenservice von heute ist es selbstverständlich,  die dfg-prämierte App durch das Gesundheitsterminal der DeGIV mit dessen umfangreichen Einsatzmöglicheiten zu flankieren. Schließlich ist ein App-Angebot kein Widerspruch zur vielseitigen Gesundheitsterminal-Infrastruktur, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Ob Zweitmeinung oder sichere Auskünfte zum Leistungsangebot - jeder Versicherte kann den Zugang nach seinen individuellen Wünschen gestalten und so den Kontakt seiner Wahl aufnehmen - und nicht den, den seine Krankenkasse für ihn bestimmt hat. Für einen einfachen Übergang von mobiler zu autorisierter Datenübertragung besitzt das Gesundheitsterminal u.a. eine NFC (near-field-communikation)- Fläche und ist so für moderne Anwendungsfälle oder wearables offen. Dahinter folgt wie immer, der abgesicherte und vom Datenschutz geprüfte Übertragungsweg in die Krankenkasse oder Behörde.


Die DeGIV engagiert sich als neutraler und versichertenorientierter Infastrukturbetreiber für eine aufwand-und kostenreduzierende, harmonische Kombination von OGS, App und Gesundheitsterminal im Sinne der Anwender. Die d.velop bietet u.a. auf dem Gesundheitsterminal allen Versicherten der teilnehmenden Krankenkassen einen kostenfreien Dokumentenspeicher an.

Der Einsatz der Gesundheitsterminals durch die BKK Linde wird am 15.06.2016 um 11 Uhr mit einem Pressetermin in der Apotheke im Gesundheitszentrum im Elisenpalais, Elisenstr. 28, in 63739 Aschaffenburg mit einer Reihe von Gästen feierlich begangen. Mit der ebenfalls mehrfach für Innovation im Gesundheitswesen ausgezeichneten DeGIV finden sich damit gleich eine Reihe von Preisträgern im Gesundheitswesen ein. Seien Sie doch auch mit dabei!

 

 

"Patientenfach light" - so könnte man die Ablagemöglichkeit auf dem Gesundheitsterminal für Dokumente, Arztberichte oder Anderes vielleicht auch nennen. Schließlich lassen sich die Inhalte neben einer Verfügbarkeit auf Mobilgeräten oder von zu Hause auch mit einem Arzt teilen oder diesem nur einmalig zur Ansicht zur Verfügung stellen. Dieser kostenfreie PlusDienst steht allen Versicherten der teilnehmenden Krankenkassen ab dem 01.06.2016 an jedem Gesundheitsterminal zur Verfügung. Ohne Technikkenntnisse bedienbar, so einfach wie Geld am Automaten abheben, ist auch diese Funktion neben den vielen Erleichterungen für die Versicherten auf anderen Gebieten ein echter Mehrwert. Man braucht dafür nicht mehr als eine Gesundheitskarte und die Mitgliedschaft bei der richtigen Krankenkasse.

"Damit hat die Bevölkerung schon jetzt eine Möglichkeit, eigenverantwortlich und selbstbestimmt den Umgang mit derartigen Funktionen zu üben. Wenn dann irgendwann die Vernetzung über die Telematik kommt, wird das Fach ausgetauscht werden, aber die Erfahrung und Akzeptanz bleiben...," bestärkt DeGIV-Gründer und Geschäftsführer Dieter Rittinger diesen Ansatz, welcher zusammen mit der Firma d.velop und Foxdox umgesetzt wurde. Auch Krankenkassen können dann an diese Nutzer Ihre Dokumente und Bescheide digital zustellen und so neben den vielen Einsparungen, die das Gesundheitsterminal ohnehin mitbringt, weitere Kosten sparen"

 

 

21. - 23.05.2019 Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, Berlin

26./27.02.2019 Governikus Jubiläums Jahrestagung, Berlin

20.12.2018 Übergabe Fördermittelbescheid mit Staatsministerin Barbara Klepsch, Dresden

20. - 22.11.2018 Smart Country Convention, Berlin

12. - 15.11.2018 MEDICA, Düsseldorf

07./08.11.2018 Messe DIGITAL 2018, Köln

17./18.10.2018 InHause-Zentrum des Frauenhofer-Instituts, Duisburg: Tag der offenen Tür Aus der Praxis – den Klinikalltag durch Digitalisierung wirksam entlasten

06./07.02.2018 GKV Infotag, Dortmund

05.03.2018 Denkfabrik CDU Sachsen, Dresden

20./21.03.2018 Digitalisierungskongress „Digitaler Staat“ Berlin

 

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