PRESSE

Meldungen zur DeGIV und rund um das Gesundheitsterminal

Alltagstaugliche Verbindung der gesetzlichen Erfordernisse mit den Fähigkeiten aller Bevölkerungsgruppen erstmals durch Kombination von eigenentwickelter Hard- und Software umgesetzt!

Die zunehmende Digitalisierung lässt den Sicherheitsbereich für persönlichste Informationen zunehmend schrumpfen. Von allen Seiten werden mit dem Überangebot an Möglichkeiten die Risiken einer missbräuchlichen Datenweitergabe durch Trojaner, manipulierte Dateien oder auch beeinflusste Hardware zunehmen. Dennoch wird es schon wirtschaftlich zwingend notwendig sein, auch im Umgang mit sensibelsten Sozialdaten wie z.B. im Gesundheitsbereich digital zu interagieren. Die verfügbaren Endgeräte aus Ländern, die Persönlichkeitsschutz oder demokratisches Grundrecht durchaus abweichend bewerten, wurden für diesen Einsatz nie konzipiert. Die unzureichenden Möglichkeiten einer Sicherung z.b. des Smartphones setzen immer ein hohes Maß an anwendereigenen Aktivitäten und Kenntnissen voraus und schützen bei aller Verschlüsselung dennoch nie vor dem Snapshot des Bildschirms. Und wollen wir, dass dieses schon nahezu allwissende Gerät nun auch noch unsere Lebensdaten kennt?

Weshalb daher also nicht eine Plattform bzw. Gerät, welches nur dafür entstanden ist, aber alles andere trotzdem kann? (Noch) nicht mobil – aber dafür unerreicht sicher und einfach.

Genau das hat die DeGIV GmbH (Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement) als 2014 in Niedersachsen gegründetes Startup gesagt und getan. Mit privaten Geldern von deutschen Überzeugungsinvestoren völlig unabhängig ausgestattet, mit deutschen mittelständischen Unternehmen im Background und der Hardwareproduktion in Deutschland wurde die bisherige Unvereinbarkeit von einfachem Zugang für Jedermann bzw. Jederfrau, höchster Sicherheit der Plattform sowie multifunktionaler Wirtschaftlichkeit für alle Digitalanwendungen (z.B. auch für Städte und Gemeinden oder Banken) in dieser Form erstmals und bisher einmalig aufgelöst.

Nicht zuletzt deshalb hat das Land Sachsen im Rahmen eines Förderprogramms die Aufstellung von insgesamt 225 Geräten Ende 2018 auf den Weg gebracht und nun bilden bereits über 100 sogenannte Gesundheitsterminals oder DigiDesk an diversen Standorten die „Insel der Privatsphäre“ umgeben vom Meer der Datenlecks und feindlichen Angreifern und deren Absichten diese zu Geld zu machen. Das Landeskriminalamt Sachsen hatte den Wert von Gesundheitsdaten zehnmal wertvoller als z.B. Bankdaten bezeichnet.

Spätestens wenn man sich fragt, weshalb eine Zusatzversicherung, ein Kreditvertrag oder ein Job nicht bekommen wurde, könnten Information aus diesem Bereich den Unterschied gemacht haben – und das Internet vergisst leider nie, selbst dann nicht, wenn es falsche Informationen waren.

Ziel der Plattform ist es darüber hinaus, möglichst niederschwellig bisher nur schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen Digitalanwendungen und qualitätsgesicherte Informationen unabhängig von Technikbesitz und Wissen zugänglich zu machen. Dies zu Kosten, die weit unter denen der bisherigen Alternativen liegen.

Anwendernaher Vorsprung durch Technik und qualitätsgesicherten Informationen mit Datenschutz nach deutschen/europäischen Maßstäben – eine Lösung nicht für Patientenakte, Bürgerkonto oder Personalmangel, vielleicht auch ein neues deutsches Exportmodell für Versorgung in Flächenländern?

Die Grundlagen wurden geschaffen, jetzt sind handelnde Entscheider gefragt!

Mehr Informationen finden sich unter www.gesundheitsterminal.de . Für ein Gespräch z.B. zur Verwendung sogenannter health-units steht der Gründer und Geschäftsführer Dieter Rittinger für ein Gespräch zur Verfügung.

sachsen terminal50 

v.l.n.r.: Cordula Grüber (Apothekeninhaberin) , Staatsministerin Barbara Klepsch, Patricia Wissel (CDU-Landtagsabgeordnete), Thomas Dittrich (Vorsitzender des SAV), Christine Enenkel (Leiterin Landesvertretung Sachsen DAK Gesundheit), Dr. Bernd Grüber (Vorsitzender CDU-Regionalverband Bischofswerda), Sven Hutt (Landesgeschäftsführer IKK classic), Prof. Dr. Holm Große (OB Bischofswerda), Dieter Rittinger (DeGIV GmbH)


Gemeinsame Pressemitteilung: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Sächsischer Apothekerverband e.V., Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement, DAK-Gesundheit, IKK classic

Bischofswerda, 20. August 2019. Genau acht Monate nach dem Start des allerersten Gesundheitsterminals in Sachsen, weihte die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch heute das 50. Gesundheitsterminal in der Sonnen-Apotheke in Bischofswerda ein. Damit steht der neue digitale Service sachsenweit den Kunden von 47 Apotheken und drei Kliniken zur Verfügung. Bis Ende 2020 werden insgesamt 225 Standorte im Freistaat mit einem Gesundheitsterminal ausgestattet. Das Staatsministerium Sachsen fördert als erstes Bundesland den Aufbau der digitalen Infrastruktur mittels der anwenderorientierten Gesundheitsterminals im Gesundheitswesen.

„Mit der flächendeckenden Aufstellung von Gesundheitsterminals ist Sachsen Vorreiter bei digitalen Serviceangeboten im Gesundheitswesen. Insgesamt fördert der Freistaat das Projekt mit über 2,9 Millionen Euro. Besonders erfreulich finde ich, dass acht Monate nach Projektstart bereits fast ein Viertel der Terminals in Betrieb ist. Damit erleichtern wir insbesondere in ländlichen Gebieten den Alltag für Patienten und verbessern Abläufe im Gesundheitssystem,“ so Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. 

Cordula Grüber, Apothekerin und Inhaberin der Sonnen-Apotheke in Bischofswerda freut sich, dass sie ihren Kunden die neuen Services über das Gesundheitsterminal anbieten kann. „Unser Motto ist ‚Ein Lächeln macht das Leben leichter‘. Wir sind ein gut erreichbarer Gesundheitsdienstleister im ländlichen Raum. Mit einem umfangreichen Arzneimittelsortiment, eigener Herstellung, Beratung zu Naturmedizin und Inkontinenzversorgung von Pflegebedürftigen ist unser Angebot sehr breit aufgestellt.  Hierzu passt die Ergänzung durch das Gesundheitsterminal, das unseren Kunden einen einfachen und direkten Zugang zu den digitalen Dienstleistungen ihrer Krankenkasse ermöglichen wird.  Wir hoffen auf rege Inanspruchnahme und helfen gerne bei der Bedienung der Technik.“

Das Terminal ist einfach wie ein Geldautomat zu bedienen. Es besteht aus einer Infosäule und einem Pult mit großem Touch-Bildschirm, Kamera, Lesegerät für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Belegdrucker. Es bietet hilfreiche Services für alle. Die bisherigen Funktionen wie die Arztsuche der Stiftung Gesundheit oder den „Diagnoseübersetzer“ sind erste Beispiele für die Multifunktionalität. Neben den praktischen Anwendungen gibt es außerdem vielfältige Informationen zu wechselnden, aktuellen Gesundheitsthemen.

„Die sektorenübergreifende, digitalisierte Gesundheitsversorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Folglich müssen auch für Patienten Lösungen geschaffen werden, die ihnen zum Beispiel eine selbstbestimmte Einsicht in ihre Gesundheitsdaten ermöglichen, ohne technischen Mehraufwand oder die Unterstützung Dritter. Wir sind davon überzeugt, dass dahingehend vor allem ältere Patienten von den Funktionen des Gesundheitsterminals profitieren werden“, so Thomas Dittrich, Vorsitzender des Sächsischen Apothekerverbandes e.V.

Als erste Krankenkassen beteiligen sich aktuell die DAK-Gesundheit und die IKK classic an dem Projekt und bieten ihren Versicherten zusätzliche digitale Services an. Sie können am Terminal unter anderem Dokumente einlesen und direkt an ihre Kasse schicken, beispielsweise die AU-Bescheinigung. Und das fünf Mal sicherer als über herkömmliche Endgeräte. Auch ein neues Foto für die Gesundheitskarte kann aufgenommen und direkt an die Kasse übermittelt werden. Die Vorgaben des Datenschutzes werden dabei streng eingehalten. Alle Informationen werden ausschließlich über hochsichere Verbindungen versendet und weder auf dem Gerät noch bei der Betreibergesellschaft DeGIV gespeichert. Die Authentifizierung am Terminal erfolgt über die eGK des Kunden. 

„Wer nach dem Arztbesuch in die Apotheke geht, kann gleichzeitig über das Gesundheitsterminal seine Krankmeldung und viele andere Formulare ohne viel Aufwand verschicken. Das spart unseren Versicherten Zeit und Wege“, sind Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit und Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic, überzeugt. „Uns ist es wichtig, allen unseren Versicherten einen einfachen Zugang zu den digitalen Services der Kasse zu ermöglichen. Mit den Gesundheitsterminals ergänzen wir unsere bereits etablierten Angebote wie beispielsweise die Online-Filialen und Service-Apps.“ 

„Mit der Begeisterung der Standortpartner und der positiven Nutzerresonanz können wir schon sehr zufrieden sein“, so Dieter Rittinger, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DeGIV. „Aber natürlich wünschen wir uns viele weitere Anwendungen zum Vorteil aller Beteiligten. Unser bisheriges Standard-Setup zeigt die Vielfalt der Möglichkeiten und wir sind optimistisch, mit dem Engagement Aller eben nicht nur mehrfach sicherer zu sein als andere Endgeräte, sondern auch völlig neue Optionen zeigen zu können. Dafür braucht es z.B. mehr Krankenkassen und Kommunen, die Kosten einsparen und gleichzeitig ihren zeitgemäßen digitalen Service deutlich optimieren möchten.“

Um die Kunden und Versicherten noch stärker für die Gesundheitsterminals zu interessieren und mit den Möglichkeiten der digitalen Services vertraut zu machen, werden ab Ende August an verschiedenen Standorten Aktionstage durchgeführt.

Hintergrund:

Das Sozialministerium Sachsen fördert im Rahmen des eHealthSax-Projektes 225 Gesundheitsterminals zur Versorgung der Versicherten in Apotheken, Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren mit rund 2,9 Millionen Euro. Das Projekt ist für alle gesetzlichen Kassen offen. Aktuell beteiligen sich die DAK-Gesundheit und der IKK classic. Die Funktionen des Terminals werden kundenorientiert weiterentwickelt und ergänzt. Seit Januar 2019 können sich Apotheken, Krankenhäuser und MVZs unter https://sachsen.gesundheitsterminal.deum ein Terminal bewerben. Den teilnehmenden Einrichtungen entstehen keine Gebühren. Für die Kunden ist die Nutzung der Gesundheitsterminals kostenfrei. Die aktuelle Standortübersicht finden interessierte Nutzer unter standorte.gesundheitsterminal.de

Kontakt für die Presse:

DeGIV GmbH
Britta Kranen, Kommunikation
(02842) 93 299 20
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

degiv logo

Sächsischer Apothekerverband e.V
Dr. Kathrin Quellmalz, Leiterin Kommunikation
(0341) 3365244
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sachs apo verband

DAK-Gesundheit
Stefan Wandel, Pressesprecher Sachsen
089 90901981128
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

dak

IKK classic
Andrea Ludolph, Pressereferentin Sachsen
(0351) 4292 410017
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ikkclassic

Gesundheitsterminal: Datensicherheit und Serviceverbesserung stehen an erster Stelle

15.02.2019

Die Einführung der Telematik-Infrastruktur wird z.B. durch übergreifendes Wissen für Behandler und mehr Beteiligung der Patienten Leben verbessern oder sogar retten. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass unberechtigter Datenzugriff auf Erkrankungen oder persönliche Einschränkungen negative Folgen hat.

Wäre es nicht besser diese Daten nicht der Gefahr auszusetzen in falsche Hände zu geraten? Wie wäre es, wenn jeder in seiner Apotheke, in Krankenhäusern und MVZs alle Anträge, Dokumente und Informationen sicher erhalten und sogar direkt abgeben kann? Kostenlos – mit ein paar Berührungen des Touchbildschirms.

Die Antwort gibt das Gesundheitsterminal. Es verbindet erstmals - und ohne jede Speicherung von Daten - leicht erreichbaren digitalen Zugang mit multifunktionaler, moderner Technologie.

Im gekapselten hochsicheren Netzwerk erledigt der Versicherte mit wenigen Fingertipps seinen Informationsaustausch mit Krankenkassen und Gesundheitspartnern.

Unabhängig von Technikwissen oder -besitz und ohne Angst vor Viren, Trojanern oder unberechtigter Datenweitergabe, ermöglicht die Infrastruktur den kostenfreien Zugang für jeden!

Alle Versicherten profitieren vom Terminal durch:
✔ Einsehen der gespeicherten Daten auf der eigenen Gesundheitskarte
✔ Erstellung einer Zweitmeinung vor Operationen
✔ Regionale Arztsuche
✔ Individuelles Dokumentenfach
✔ Berechnung des eigenen BMI-Index

Die Services werden stetig erweitert.

Die DAK Gesundheit und die IKK classic unterstützen den Aufbau in Sachsen tatkräftig und bieten schon jetzt das Mehr an Service für Ihre Versicherten:
✔ Nutzung des Formular-Service: Einlesen und Versand aller Dokumente an die Krankenkassen, z. B. kostenfreie Versendung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Versicherung – kein Porto, kein Briefumschlag, keine Suche nach Adresse und Briefkasten
✔ Erstellung eines neuen Lichtbildes für die Gesundheitskarte
✔ Hinterlegung eines Rückrufwunsches an die Krankenkasse
✔ Nutzung eines elektronischen Postfachs und vieles mehr.

Als neue digitale krankenkassenübergreifende Serviceplattform für die Versicherten startet der Roll-Out in Sachsen - in ausgewählten Apotheken, Krankenhäusern und MVZs werden die Terminals aufgestellt.
Sachsen setzt als erstes Land einen wichtigen Meilenstein und fördert 225 Gesundheitsterminals. Die neuen digitalen Servicepunkte werden im Rahmen des eHealthSAX Projektes aufgestellt.*

* Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Digitalisierung: Kooperation von DAK-Gesundheit, IKK classic, DeGIV GmbH
und Sächsischem Sozialministerium.

Pressetermin Foerdermitteluebergabe 3

v.l.: Maret Hoffmann (Apothekerin aus Dresden), Andreas Mirwald (Vertragsmanager DAK Gesundheit), Herr Pelzer (Landesvertretung Sachsen DAK Gesundheit), Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Dieter Rittinger (Geschäftsführer DeGIV GmbH), Sven Hutt (Landesgeschäftsführer Sachsen IKK classic), Stefan Schellberg (Chief Digital Officer und Leiter des Unternehmensbereichs Informationstechnik und Infrastruktur, IKK classic)


Apotheke im Ärztehaus Mickten, Dresden, 20.12.2018

 

2000px Logo IKK classic.svgdak logo orangeDeGIV Logo mit Text

Gemeinsame Pressemitteilung: Die Krankenkassen DAK-Gesundheit und IKK classic bringen die Digitalisierung des Gesundheitswesens voran: bis Ende 2020 sollen in Sachsen 225 Gesundheitsterminals der DeGIV GmbH installiert werden. Dies wird unterstützt vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Staatsministerin Barbara Klepsch überreichte anlässlich der Inbetriebnahme des ersten Terminals den Förderbescheid an die DeGIV GmbH, dem unabhängigen Betreiberunternehmen dieser Infrastruktur mit Standort in Leipzig. Die Terminals bündeln wichtige digitale Services für alle Menschen und Versicherten und werden überwiegend in Apotheken stehen. Gefördert wird der Ausbau der digitalen Infrastruktur mit rund 2,9 Millionen Euro von der Sächsischen Aufbaubank.

Die Gesundheitsterminals bestehen aus einer Infosäule mit einem angefügtem großen Touchbildschirm, einem Lesegerät für die Versichertenkarte und einem Belegdrucker. Versicherte der teilnehmenden Krankenkassen können daran unter anderem alle Belege, Bescheinigungen und andere Formulare einlesen, elektronisch verschicken oder direkt ausfüllen, Fachärzte suchen, ein neues Foto für ihre Versichertenkarte aufnehmen oder in direktem Kontakt mit ihrer Kasse treten. Zusätzlich gibt es qualitätsgesicherte Gesundheitsinformationen. Die Funktionen werden ständig erweitert.

„Die Gesundheitsterminals sind ein echter Mehrwert für die Versicherten. So können beispielsweise die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Terminanfragen oder Anträge direkt an die Krankenkassen geschickt werden. Damit ist eine schnellere und direkte Kommunikation möglich“, sagte Staatsministerin Klepsch. “Wir wollen die Potenziale von eHealth und Telemedizin stärker nutzen. Sie helfen uns, die medizinische Versorgung in den kommenden Jahren auf hohem Niveau flächendeckend sicherzustellen. Die Digitalisierung trägt dazu bei, den Alltag vieler Patienten zu erleichtern und Abläufe im Gesundheitssystem zu verbessern“, betont Klepsch weiter.

„Wir wollen den Menschen in Sachsen einen einfachen Zugang zu den digitalen Services ihrer Krankenkasse bieten: Wer nach dem Arztbesuch in die Apotheke geht, kann gleich seine Krankmeldung verschicken“, sagt Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen. „Die Terminals bieten eine Chance für Gegenden mit geringer Infrastruktur, Informationsaustausch mit der Kasse ohne viel Aufwand und lange Wege zu erledigen. So hat die Digitalisierung einen echten Nutzen für die Bevölkerung Sachsens. Durch die Kooperation mit der IKK classic erreichen wir besonders viele Menschen – gemeinsam haben wir die Möglichkeit, jede dritte Apotheke des Freistaats mit einem Terminal auszustatten.“

„Mit den neuen Gesundheitsterminals erweitern wir die vielen digitalen Kommunikationswege, die wir unseren Kunden schon bieten um einen weiteren ganz handfesten Nutzen“, sagt Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. „Damit machen wir Menschen das Leben gerade in der Fläche leichter und tragen zudem den veränderten Verbrauchererwartungen Rechnung. Als bundesweite Kasse mit Hauptsitz in Dresden freut uns ganz besonders, dass gerade Sachsen mit diesem innovativen Bürgerservice so tatkräftig vorangeht und den Anspruch auf digitale Exzellenz unterstreicht. Deshalb tragen wir gern zur flächendeckenden Präsenz der neuen Terminals bei.“

Die Geräte werden überwiegend in Apotheken, aber auch in medizinischen Versorgungszentren, Krankenhäusern und zusätzlich in einigen Servicezentren von DAK-Gesundheit und IKK classic stehen.

„Digitalisierung kann nur erfolgreich sein, wenn sie allen Menschen zugänglich ist. Technikanschaffung, Technikwissen und komplizierte Bedienung sind Hürden. Deshalb gibt es das Gesundheitsterminal“, versichert Dieter Rittinger, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DeGIV GmbH.

Die Vorgaben des Datenschutzes werden bei den Gesundheitsterminals streng eingehalten. Alle Informationen werden ausschließlich über sichere Leitungen versendet und weder auf dem Gerät noch bei der DeGIV gespeichert. Die Authentifizierung am Terminal läuft über die persönliche Versichertenkarte des Kunden. Noch stehen nicht alle Standorte fest. Interessierte Apotheken, Krankenhäuser und MVZs können sich ab dem 07.01.2019 um ein Terminal bewerben sachsen.gesundheitsterminal.de.
 

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InHause-Zentrum des Frauenhofer-Instituts, Duisburg, 17. - 18.10.2018 

 

Neues Veranstaltungsformat im Fraunhofer inHaus-Zentrum gestartet

„Aus der Praxis – den Klinikalltag durch Digitalisierung wirksam entlasten“, lautete das Motto der Tage der offenen Tür im Fraunhofer-inHaus-Zentrum. Das neue Format ermöglicht den unkomplizierten Wissenstransfer und Austausch in praxisnaher Umgebung: einerseits konnten die einzigartige Living Labs besichtigt werden, anderseits zeigten hochkarätige Fachvorträge innovative Wege im Klinikalltag auf. „Im inHaus hat sich in letzter Zeit einiges getan, neue Projekte bahnen sich an und neue Partner sind hinzugekommen. Dadurch ist die Idee für diese speziellen Tage der offenen Tür entstanden. Wir wollten alle beteiligten Personen und Unternehmen zusammenbringen – und natürlich auch diejenigen, die noch hinzukommen wollen. Im Fokus steht, noch mehr zu einem Haus der Begegnung zu werden – und ich denke, das ist uns mit dieser Veranstaltung absolut gelungen“, zeigt sich inHaus-Leiter Wolfgang Gröting sichtlich zufrieden. Dies bestätigten die über 80 Besucher aus Anwendern, Partnern, Herstellern, Fachingenieuren und Entwicklern. Sie nutzten die Fraunhofer-Innovationswerkstatt, um neue Impulse und Ideen mitzunehmen sowie bestehende und neue Kooperationen auf- und auszubauen. Bei den Fachvorträgen griffen Fraunhofer-Experten das Thema Digitalisierung im Krankenhaus auf – dabei ging es vor allem um Prozessoptimierung und Sicherheitstechnologien. Z.B. referierte die Ruhr-Universität Bochum zum Thema Sprachsteuerung am Krankenhausbett und Firma Ascom berichtete über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem inHaus-Zentrum. Die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Gesundheitsmanagement (DeGIV) ist eine von vielen Partnern, die das neue Format unterstützen. „Das inHaus des Fraunhofer-Instituts steht für moderne, digitale Anwendungen im Gesundheitsumfeld. Mit dem Geschäftsführer Herrn Wolfgang Gröting kommt nun eine neue Initiative für ein Netzwerk der Partner mit den innovationsfreudigen Kunden dazu. Da dürfen wir mit dem digitalen Schreibtisch für schutzbedürftige Anwendungen u.a. im Krankenhaus natürlich nicht fehlen!“, so DeGIV-Geschäftsführer Dieter Rittinger. Weitere engagierte Partner wie Ascom, Multicomsystem, Pressalit, Schmitz und Söhne unterstützen ebenso die Ideenwerkstatt des Frauenhofer-Instituts, wie Qwiek, Beter door Beeld, Sensiks oder DeBeleefTV aus den Niederlanden. Erste Gespräche über den Ablauf im nächsten Jahr wurden im Anschluss an die Veranstaltung bereits geführt – einer Wiederholung steht demnach nichts im Wege. Weitere Informationen: www.inhaus.fraunhofer.de

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22. - 24.10.2019 Digitize Public Services, City Cube Berlin

12.06.2019 7.Digitalisierungskonferenz Dresden

21. - 23.05.2019 Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, Berlin

09. - 11.04.2019 DMEA - Connecting Digital Health, Messe Berlin: Am Stand der Wilken Software Group
(Halle 2.2, Stand A-106) und der Thieme Compliance (Halle 4.2, Stand C107)

26./27.02.2019 Governikus Jubiläums Jahrestagung, Berlin

20.12.2018 Übergabe Fördermittelbescheid mit Staatsministerin Barbara Klepsch, Dresden

20. - 22.11.2018 Smart Country Convention, Berlin

12. - 15.11.2018 MEDICA, Düsseldorf

07./08.11.2018 Messe DIGITAL 2018, Köln

17./18.10.2018 InHause-Zentrum des Frauenhofer-Instituts, Duisburg: Tag der offenen Tür Aus der Praxis – den Klinikalltag durch Digitalisierung wirksam entlasten

06./07.02.2018 GKV Infotag, Dortmund

05.03.2018 Denkfabrik CDU Sachsen, Dresden

20./21.03.2018 Digitalisierungskongress „Digitaler Staat“ Berlin

 

externe Links:

Medienservice Sachsen

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