PRESSE

Meldungen zur DeGIV und rund um das Gesundheitsterminal

Gesundheitsterminal: Datensicherheit und Serviceverbesserung stehen an erster Stelle

15.02.2019

Die Einführung der Telematik-Infrastruktur wird z.B. durch übergreifendes Wissen für Behandler und mehr Beteiligung der Patienten Leben verbessern oder sogar retten. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass unberechtigter Datenzugriff auf Erkrankungen oder persönliche Einschränkungen negative Folgen hat.

Wäre es nicht besser diese Daten nicht der Gefahr auszusetzen in falsche Hände zu geraten? Wie wäre es, wenn jeder in seiner Apotheke, in Krankenhäusern und MVZs alle Anträge, Dokumente und Informationen sicher erhalten und sogar direkt abgeben kann? Kostenlos – mit ein paar Berührungen des Touchbildschirms.

Die Antwort gibt das Gesundheitsterminal. Es verbindet erstmals - und ohne jede Speicherung von Daten - leicht erreichbaren digitalen Zugang mit multifunktionaler, moderner Technologie.

Im gekapselten hochsicheren Netzwerk erledigt der Versicherte mit wenigen Fingertipps seinen Informationsaustausch mit Krankenkassen und Gesundheitspartnern.

Unabhängig von Technikwissen oder -besitz und ohne Angst vor Viren, Trojanern oder unberechtigter Datenweitergabe, ermöglicht die Infrastruktur den kostenfreien Zugang für jeden!

Alle Versicherten profitieren vom Terminal durch:
✔ Einsehen der gespeicherten Daten auf der eigenen Gesundheitskarte
✔ Erstellung einer Zweitmeinung vor Operationen
✔ Regionale Arztsuche
✔ Individuelles Dokumentenfach
✔ Berechnung des eigenen BMI-Index

Die Services werden stetig erweitert.

Die DAK Gesundheit und die IKK classic unterstützen den Aufbau in Sachsen tatkräftig und bieten schon jetzt das Mehr an Service für Ihre Versicherten:
✔ Nutzung des Formular-Service: Einlesen und Versand aller Dokumente an die Krankenkassen, z. B. kostenfreie Versendung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Versicherung – kein Porto, kein Briefumschlag, keine Suche nach Adresse und Briefkasten
✔ Erstellung eines neuen Lichtbildes für die Gesundheitskarte
✔ Hinterlegung eines Rückrufwunsches an die Krankenkasse
✔ Nutzung eines elektronischen Postfachs und vieles mehr.

Als neue digitale krankenkassenübergreifende Serviceplattform für die Versicherten startet der Roll-Out in Sachsen - in ausgewählten Apotheken, Krankenhäusern und MVZs werden die Terminals aufgestellt.
Sachsen setzt als erstes Land einen wichtigen Meilenstein und fördert 225 Gesundheitsterminals. Die neuen digitalen Servicepunkte werden im Rahmen des eHealthSAX Projektes aufgestellt.*

* Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Digitalisierung: Kooperation von DAK-Gesundheit, IKK classic, DeGIV GmbH
und Sächsischem Sozialministerium.

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v.l.: Maret Hoffmann (Apothekerin aus Dresden), Andreas Mirwald (Vertragsmanager DAK Gesundheit), Herr Pelzer (Landesvertretung Sachsen DAK Gesundheit), Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz), Dieter Rittinger (Geschäftsführer DeGIV GmbH), Sven Hutt (Landesgeschäftsführer Sachsen IKK classic), Stefan Schellberg (Chief Digital Officer und Leiter des Unternehmensbereichs Informationstechnik und Infrastruktur, IKK classic)


Apotheke im Ärztehaus Mickten, Dresden, 20.12.2018

 

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Gemeinsame Pressemitteilung: Die Krankenkassen DAK-Gesundheit und IKK classic bringen die Digitalisierung des Gesundheitswesens voran: bis Ende 2020 sollen in Sachsen 225 Gesundheitsterminals der DeGIV GmbH installiert werden. Dies wird unterstützt vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Staatsministerin Barbara Klepsch überreichte anlässlich der Inbetriebnahme des ersten Terminals den Förderbescheid an die DeGIV GmbH, dem unabhängigen Betreiberunternehmen dieser Infrastruktur mit Standort in Leipzig. Die Terminals bündeln wichtige digitale Services für alle Menschen und Versicherten und werden überwiegend in Apotheken stehen. Gefördert wird der Ausbau der digitalen Infrastruktur mit rund 2,9 Millionen Euro von der Sächsischen Aufbaubank.

Die Gesundheitsterminals bestehen aus einer Infosäule mit einem angefügtem großen Touchbildschirm, einem Lesegerät für die Versichertenkarte und einem Belegdrucker. Versicherte der teilnehmenden Krankenkassen können daran unter anderem alle Belege, Bescheinigungen und andere Formulare einlesen, elektronisch verschicken oder direkt ausfüllen, Fachärzte suchen, ein neues Foto für ihre Versichertenkarte aufnehmen oder in direktem Kontakt mit ihrer Kasse treten. Zusätzlich gibt es qualitätsgesicherte Gesundheitsinformationen. Die Funktionen werden ständig erweitert.

„Die Gesundheitsterminals sind ein echter Mehrwert für die Versicherten. So können beispielsweise die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Terminanfragen oder Anträge direkt an die Krankenkassen geschickt werden. Damit ist eine schnellere und direkte Kommunikation möglich“, sagte Staatsministerin Klepsch. “Wir wollen die Potenziale von eHealth und Telemedizin stärker nutzen. Sie helfen uns, die medizinische Versorgung in den kommenden Jahren auf hohem Niveau flächendeckend sicherzustellen. Die Digitalisierung trägt dazu bei, den Alltag vieler Patienten zu erleichtern und Abläufe im Gesundheitssystem zu verbessern“, betont Klepsch weiter.

„Wir wollen den Menschen in Sachsen einen einfachen Zugang zu den digitalen Services ihrer Krankenkasse bieten: Wer nach dem Arztbesuch in die Apotheke geht, kann gleich seine Krankmeldung verschicken“, sagt Christine Enenkel, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Sachsen. „Die Terminals bieten eine Chance für Gegenden mit geringer Infrastruktur, Informationsaustausch mit der Kasse ohne viel Aufwand und lange Wege zu erledigen. So hat die Digitalisierung einen echten Nutzen für die Bevölkerung Sachsens. Durch die Kooperation mit der IKK classic erreichen wir besonders viele Menschen – gemeinsam haben wir die Möglichkeit, jede dritte Apotheke des Freistaats mit einem Terminal auszustatten.“

„Mit den neuen Gesundheitsterminals erweitern wir die vielen digitalen Kommunikationswege, die wir unseren Kunden schon bieten um einen weiteren ganz handfesten Nutzen“, sagt Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. „Damit machen wir Menschen das Leben gerade in der Fläche leichter und tragen zudem den veränderten Verbrauchererwartungen Rechnung. Als bundesweite Kasse mit Hauptsitz in Dresden freut uns ganz besonders, dass gerade Sachsen mit diesem innovativen Bürgerservice so tatkräftig vorangeht und den Anspruch auf digitale Exzellenz unterstreicht. Deshalb tragen wir gern zur flächendeckenden Präsenz der neuen Terminals bei.“

Die Geräte werden überwiegend in Apotheken, aber auch in medizinischen Versorgungszentren, Krankenhäusern und zusätzlich in einigen Servicezentren von DAK-Gesundheit und IKK classic stehen.

„Digitalisierung kann nur erfolgreich sein, wenn sie allen Menschen zugänglich ist. Technikanschaffung, Technikwissen und komplizierte Bedienung sind Hürden. Deshalb gibt es das Gesundheitsterminal“, versichert Dieter Rittinger, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DeGIV GmbH.

Die Vorgaben des Datenschutzes werden bei den Gesundheitsterminals streng eingehalten. Alle Informationen werden ausschließlich über sichere Leitungen versendet und weder auf dem Gerät noch bei der DeGIV gespeichert. Die Authentifizierung am Terminal läuft über die persönliche Versichertenkarte des Kunden. Noch stehen nicht alle Standorte fest. Interessierte Apotheken, Krankenhäuser und MVZs können sich ab dem 07.01.2019 um ein Terminal bewerben sachsen.gesundheitsterminal.de.
 

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InHause-Zentrum des Frauenhofer-Instituts, Duisburg, 17. - 18.10.2018 

 

Neues Veranstaltungsformat im Fraunhofer inHaus-Zentrum gestartet

„Aus der Praxis – den Klinikalltag durch Digitalisierung wirksam entlasten“, lautete das Motto der Tage der offenen Tür im Fraunhofer-inHaus-Zentrum. Das neue Format ermöglicht den unkomplizierten Wissenstransfer und Austausch in praxisnaher Umgebung: einerseits konnten die einzigartige Living Labs besichtigt werden, anderseits zeigten hochkarätige Fachvorträge innovative Wege im Klinikalltag auf. „Im inHaus hat sich in letzter Zeit einiges getan, neue Projekte bahnen sich an und neue Partner sind hinzugekommen. Dadurch ist die Idee für diese speziellen Tage der offenen Tür entstanden. Wir wollten alle beteiligten Personen und Unternehmen zusammenbringen – und natürlich auch diejenigen, die noch hinzukommen wollen. Im Fokus steht, noch mehr zu einem Haus der Begegnung zu werden – und ich denke, das ist uns mit dieser Veranstaltung absolut gelungen“, zeigt sich inHaus-Leiter Wolfgang Gröting sichtlich zufrieden. Dies bestätigten die über 80 Besucher aus Anwendern, Partnern, Herstellern, Fachingenieuren und Entwicklern. Sie nutzten die Fraunhofer-Innovationswerkstatt, um neue Impulse und Ideen mitzunehmen sowie bestehende und neue Kooperationen auf- und auszubauen. Bei den Fachvorträgen griffen Fraunhofer-Experten das Thema Digitalisierung im Krankenhaus auf – dabei ging es vor allem um Prozessoptimierung und Sicherheitstechnologien. Z.B. referierte die Ruhr-Universität Bochum zum Thema Sprachsteuerung am Krankenhausbett und Firma Ascom berichtete über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem inHaus-Zentrum. Die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Gesundheitsmanagement (DeGIV) ist eine von vielen Partnern, die das neue Format unterstützen. „Das inHaus des Fraunhofer-Instituts steht für moderne, digitale Anwendungen im Gesundheitsumfeld. Mit dem Geschäftsführer Herrn Wolfgang Gröting kommt nun eine neue Initiative für ein Netzwerk der Partner mit den innovationsfreudigen Kunden dazu. Da dürfen wir mit dem digitalen Schreibtisch für schutzbedürftige Anwendungen u.a. im Krankenhaus natürlich nicht fehlen!“, so DeGIV-Geschäftsführer Dieter Rittinger. Weitere engagierte Partner wie Ascom, Multicomsystem, Pressalit, Schmitz und Söhne unterstützen ebenso die Ideenwerkstatt des Frauenhofer-Instituts, wie Qwiek, Beter door Beeld, Sensiks oder DeBeleefTV aus den Niederlanden. Erste Gespräche über den Ablauf im nächsten Jahr wurden im Anschluss an die Veranstaltung bereits geführt – einer Wiederholung steht demnach nichts im Wege. Weitere Informationen: www.inhaus.fraunhofer.de

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Hannover 24.10.2016,

Innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte wurden vom 12.-15. Oktober auf der expoharm in München, der größten pharmazeutischen Fachmesse vorgestellt. Da durfte natürlich das Gesundheitsterminal nicht fehlen. Auf dem Stand der INGENICO, des Marktführers für Geräte für EC & Kreditkartenzahlung, wurde jedes Detail von den hochmotivierten und freundlichen Beratern erklärt und gezeigt. Selbstverständlich durfte alles selbst ausprobiert werden.

So konnte sich jeder vollumfänglich von der Qualität des Gesundheitsterminals, den wachsenden Funktionen und vor allem der selbsterklärenden Bedienung überzeugen. Auch nachgewiesen kluge TV-Prominenz war vom Gesundheitsterminal nach eigenen Aussagen begeistert.

Unter den knapp 26.000 Besuchern der Messe war eine große Zahl von Apothekerinnen und Apothekern, die das Gesundheitsterminal einmal genauer unter die Lupe genommen haben. Die Resonanz war durchweg sehr positiv, eine hohe Anzahl der Interessenten hat die kostenlose Teilnahme an dieser bundesweit geplanten Infrastruktur sogar direkt vor Ort erklärt.

Schließlich ist es leicht nachzuvollziehen, wie Kundenbindung und neue Services durch das Gesundheitsterminal gerade jetzt für die Vor-Ort-Apotheken unterstützt werden. Da sollte man schnell sein, wenn man als nur die Eine von drei Apotheken im Umkreis ausgestattet werden will.

 

Kamp-Lintfort, 20.09.2016

 

Mit dieser einfachen Aussage macht die DeGIV GmbH deutlich, dass es weit mehr Einsatzorte und Möglichkeiten für einen sicheren Zugang zur Kommunikation mit Dienstleistern, Behörden oder Krankenkassen geben kann. Supermärkte, Einkaufszentren oder Drogeriemärkte – eben dort, wo die Bevölkerung ist.

Der autonome Betrieb der Gesundheitsterminal-Infrastruktur und der für die Teilnehmer als aufwandsloser Full-Service bereitgestellte Leistungsumfang machen einen direkten Einsatz auch an anderen Stellen leicht möglich. Selbst eine Aufstellung in abgetrennten Räumlichkeiten und eine Bild-und Tonübertragung für militärisch verschlüsselte Gespräche z.B. mit medizinischem Personal wurden schon erfolgreich durchgeführt.

„Lediglich die von uns ebenfalls vorgedachte Anbindung an die Telematik-Infrastruktur z.B. für die Anwendungen der Versicherten wird dann dort aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nicht zulässig sein.“ macht Dieter Rittinger, Geschäftsführer des Unternehmens, klar. „Spätestens nach dem Einscannen des Medikaments in die Medikationsübersicht und einem Wechselwirkungshinweis am Gesundheitsterminal wird für den Versicherten die Aufstellung in der Apotheke wegen der Beratung dort lebenswichtig. Deswegen ist die Vor-Ort-Apotheke im Fokus.“

Dort findet sich ohnehin der Querschnitt der Bevölkerung; ob jung oder alt, krank oder gesundheitsfixiert. Nicht umsonst zählt man dort durchschnittlich täglich mehr als 200 Personen, mit Spitzenreitern von mehr als 2000 Menschen täglich!

Ob es dann bei Rossmann und Co. weiterhin Gesundheitsterminal oder nur Serviceterminal heißt, bleibt abzuwarten.

21. - 23.05.2019 Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, Berlin

26./27.02.2019 Governikus Jubiläums Jahrestagung, Berlin

20.12.2018 Übergabe Fördermittelbescheid mit Staatsministerin Barbara Klepsch, Dresden

20. - 22.11.2018 Smart Country Convention, Berlin

12. - 15.11.2018 MEDICA, Düsseldorf

07./08.11.2018 Messe DIGITAL 2018, Köln

17./18.10.2018 InHause-Zentrum des Frauenhofer-Instituts, Duisburg: Tag der offenen Tür Aus der Praxis – den Klinikalltag durch Digitalisierung wirksam entlasten

06./07.02.2018 GKV Infotag, Dortmund

05.03.2018 Denkfabrik CDU Sachsen, Dresden

20./21.03.2018 Digitalisierungskongress „Digitaler Staat“ Berlin

 

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